– Det gjør en glad å være kristen
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"Ser cristão faz a gente feliz!"

Escrito por: Karin Jeppesen, Louise Nielsen | Localizar: Holstebro, Danmark | Publicado: quarta-feira, 26 de janeiro de 2011

Pequenos baixos são normais para pessoas modernas. O humor depende de muitas coisas externas e oscila entre altos e baixos. Mas é possível dominar sobre seu humor, evitando que o mesmo roube sua alegria de viver? Existe pessoas que conseguem ser felizes, apesar de resistências e desafios?

Durch unser Netzwerk und gemeinsame Bekannte, kam es uns zu Ohren, dass der 32-jährige dänische Handwerker John Østermark Larsen nicht aus der Fassung zu bringen ist. Es wird von ihm gesagt, dass er immer fröhlich ist. Wir bestimmen uns dazu ihn zu suchen und eine Erklärung dafür zu finden, wie man immer fröhlich sein kann.  

Bevor wir die Hauptperson treffen, entscheiden wir uns, uns mit seiner Frau Lise zu unterhalten. Sie spricht über einen lebensfrohen und aktiven Ehepartner. Lise erzählt, dass John der Älteste von vielen Kindern war und es deswegen gewöhnt war, für seine jüngeren Geschwister Verantwortung zu übernehmen. ”John ist ein fröhlicher Geber von allem, was er hat an Zeit, Geld, Kraft und Fürsorge. Darüber hinaus ist er sehr an den Aktivitäten der Gemeinde auf allen Ebenen engagiert” informiert sie uns. ”In seiner wenigen Freizeit fährt er gerne Fahrrad und schafft gut und gerne 50 -100 km an einem Abend. Er organisiert gerne sportliche Aktivitäten und Touren für die Jüngeren unserer Gemeinde und ist ein Spaßfaktor in seiner Umgebung“, erzählt Lise uns ganz begeistert über ihren Mann.

 

Wir freuen uns darauf, diesen lebensfrohen Mann zu treffen und begeben uns zu einer Baustelle, wo wir schon die Konturen eines zweistöckigen Hauses erahnen können. Viele Handwerker gehen hin und her und arbeiten am Gebäude. Einer dieser Handwerker pfeift vor sich hin. Das muss John sein. Während wir uns ihm nähern, lächelt er uns an und streckt uns seine große, schmutzige Hand entgegen.
”Guten Tag und Willkommen. Wie kann ich Euch helfen?”
 

Wir erklären ihm, dass wir ihn kurz interviewen möchten und erwarten eigentlich, dass er Nein sagt. Aber er führt uns in ein großes, modernes Baubüro. John setzt Kaffee auf.
Dann beginnt ein sehr interessantes Gespräch, dessen Ausgangspunkt seine Lebensfreude ist.
 

”Ich versuche bewusst immer an etwas zu denken, was mich glücklich macht. Je mehr man darüber nachdenkt, wie gut man es hat, und wie glücklich man sich schätzen kann, desto glücklicher wird man.” sagt er und fährt fort“. Freude hat etwas damit zu tun, worauf man seinen Fokus legt. Die Gefühle gehen ja bei allen Menschen auf und ab, aber ich glaube daran, dass es möglich ist, immer fröhlich zu sein. Das ist meine Lösung, und die habe ich aus der Bibel, wo es steht: ”Seid allezeit fröhlich!”” sagt er und unterstreicht die Wichtigkeit diesem Gebot zu folgen.



Der Kaffee ist fertig und John serviert ihn. Wir wollen gerne wissen, welchen Einfluss dieses Gebot auf seine Gefühle hat und ob er sie verdrängt. Dazu sagt er: ”Ich habe beschlossen, dass meine Gefühle nicht mein Leben bestimmen sollen. Wenn man z.B. sagt ’Ich habe das Gefühl, dass alle gegen mich sind’, dann sagt man ja damit, dass die Gefühle über das Leben bestimmen. Man achtet leicht darauf, wie schwer man es hat, anstelle darauf, wie gut man es hat! Es gibt vieles, weswegen man traurig sein kann – aber es gibt noch mehr, worüber man sich freuen kann. Ich übe mich darin, glücklich zu sein und darin kann ich immer besser werden“, erzählt John lächelnd.

”Wenn man wirklich ein Christ ist, dann ist man immer fröhlich”

Wir kommen auf das Thema Glauben, weil John selbst die Bibel nannte. John meint, man könne als Christ immer fröhlich sein, weil man denkt, dass alles seine Absicht hat.  

”Es macht einen froh, Christ zu sein," sagt er begeistert und fährt fort: Wenn man wirklich ein Christ ist, dann ist man immer fröhlich. Ein Christ zu sein, ist Gott in seinen Gedanken zu haben, und Gott hat uns sie Vorraussetzungen gegeben immer glücklich zu sein. John nennt einen Vers, an den er oft gedacht hat:
"Selig ist, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf dem Weg der Sünder, noch sitzt, da die Spötter sitzen; sonder seine Lust hat am Gesetz des Herrn und in seinem Gesetze forscht Tag und Nacht."

”Wenn man seine Freude am Gesetz des Herrn hat, dann wird man glücklich. Es liegt eine große Kraft darin, froh zu sein, eine Kraft, die wir von Gott bekommen haben. Wenn du darüber siegen kannst, niedergeschlagen zu sein, dann hast du eine gewaltige Kraft“, erklärt John.

Aber wie wurde John davon überzeugt, diesen Weg der Freude zu gehen? Er erzählt, dass er, als er jung war, sich mehr und mehr in der Gemeindearbeit eingesetzt hat. Nach und nach erfuhr er, dass es von den Menschen selbst abhing, ob sie selbst bestimmten, wie ihre Tage aussehen würden und welche Lebensfreude sie hatten. John erzählt, dass nicht alle Dinge gehen, wie er es möchte. Aber das, was er steuern kann und worauf er Einfluss nehmen kann, sind seine Gedanken.

„Wenn ich an Gottes Wort glaube, das sagt, dass ich ein glückliches Leben bekommen soll, dann werde ich glücklich. Alle Worte Gottes haben eine unglaubliche Klarheit und Einfachheit, und wenn man für die Hilfe empfänglich ist, dann, findet man dort auch große Hilfe. Man kann von z. B. von Erwartungen oder Forderungen frei werden. Man kann verborgene Erwartungen und Forderungen an die anderen haben und man ist enttäuscht oder verärgert, wenn sie nicht erfüllt werden. Aber wenn ich mich mit Gottes Wort vergleiche, dann merke ich, dass es falsch ist, Forderungen zu haben. Auf diese Weise, lasse ich den anderen Freiheit, ihre Entscheidungen zu treffen, und sie brauchen nicht meine schlechte Laune zu ertragen. Und gleichzeitig werde ich glücklich, weil meine Gefühle mich nicht steuern. Ich habe eine viel höhere und stabilere Tagesordnung für meine Gedanken und diese stimmt mit Gottes Wort überein. Und daran ist nicht so leicht zu rütteln“, sagt John bestimmt.



„Hätte ich nicht das Evangelium und die Hilfe, die ich von Gott empfangen habe, wäre ich jetzt nicht glücklich. Darum habe ich Grund voll mit Freude zu sein", schließt John ab.

Wir sind fertig mit unserem Interview. Wir packen unsere Sachen und als wir die Baustelle verlassen, geht John zurück und arbeitet weiter.
Er fängt wieder an zu pfeifen.